2010

10. Fricktaler Abendschwinget Gipf-Oberfrick AG - 31.07.2010

Nick Alpiger guter Vierter

Beim Jungschwingerwettkampf im Rahmen des Fricktaler Abendschwingets nahmen insgesamt fünf Jungschwinger des Schwingklubs Lenzburg teil. Nick Alpiger schloss den Tag mit drei Siege, einem Gestellten und zwei Niederlagen ab. Er wurde guter vierter bei den Ältesten. Bei den Jungschwingern mit den Jahrgängen 1997 und 1998 kamen sowohl Lars Aerni, als auch Marco Senn auf immerhin drei Siege, womit sie sich im Mittelfeld klassierten. Bei den noch jüngeren nahmen Mathias Pfulg und Mischa Villiger teil, die beide am Abend mehr Niederlagen als Siege zu verzeichnen hatten. 
Beim Wettkampf der Aktivschwinger nahm vom Schwingklub Lenzburg lediglich Lukas Beeler aus Dürrenäsch teil. Er war gezwungen, sein Tagespensum nach drei Gängen vorzeitig zu beenden. 

Brünigschwinget - 25.07.2010

Mario Thürig erobert Brünig-Kranz!

In diesem Jahr durften wieder einmal die Nordwestschweizer Schwinger am Brünig-Schwinget teilnhemen. Deshalb waren in diesem Jahr unsere beiden Eidgenossen Guido und Mario Thürig mit von der Partie. Mario Thürig begann sein Pensum mit einem Sieg gegen den ehemaligen Brünig-Sieger Thomas Arnold. Im zweiten Gang fand er kein Rezept zum Sieg gegen den Luzerner Werner Suppiger, der vor allem als Mattenringer bekannt ist. Mit einer Maximalnote gegen den Obwaldner Fabian Gassmann kam er wieder an die Ranglistenspitze heran. Gegen den Zuger Eidgenossen Alois Schillig gab es im vierten Gang ein Unentschieden. Dank eines Plattwurfes gegen den Luzerner Eidgenossen Martin Koch war Mario auf Kurs Richtung Kranzgewinn. Ein Unentschieden im sechsten Gang gegen den Sieger des Rigi-Schwingets Christian Schuler reichte zur Klassierung im letzten kranzbererchtigten Rang. Dieser Brünigkranz ist bereits der zweite seiner Karriere und der sechzigste Kranzauszeichnung insgesamt. Wertvoll macht diesen Kranzgewinn auch die Tatsache, dass er als einer von ganz wenigen Schwingern an diesem Tag gegen vier Eidgenossen antreten musste. 
Guido unterlag im ersten Gang dem fast-einheimischen Matthias Glarner (Kein Glarner sondern ein Berner Oberländer). Gegen den Schwyzer Torsten Betschart gab es ein Unentschieden. Den ersten Sieg des Tages realisierte er gegen den Ausserschwyzer Florian Hasler. Danach bekam er noch zwei Gegner, die Betschart heissen, nämlich Erwin und Rainer. Gegen beide Innerschweizer gelang ein Plattwurf, womit der im sechsten Gang noch um den Kranz kämpfen durfte. Mit dem Eidgenossen Bruno Dober, wurde ihm zum vierten Mal an diesem Tag ein Gegner aus dem Kanton Schwyz zugeteilt. Leider verlor Guido diesen Gang nach wenigen Sekunden, womit er zum vierten Mal vom Brünig-Pass ohne Kranz nach Hause fahren musste. 
 

59. Weissenstein-Schwinget ob Solothurn - 18.07.2010

Glanzlose Bergkränze für Guido und Mario Thürig

Am 18. Juli 2010 wurde zum elften Mal auf dem Solothurner Hausberg um Bergkränze geschwungen. Zum ersten Mal wurde mit dem Aargauer Christoph Bieri ein Nordwestschweizer Festsieger auf dem Weissenstein. Der Ostaargauer gewann alle seine sechs Gänge recht souverän, auch gegen den Schlussgangteilnehmer des ESAF in Aarau Stefan Fausch. 
Der Schwingklub Lenzburg war durch seine vier Kranzschwinger, Guido und Mario Thürig, Sebastian Greder und Werner Iten vertreten. Alle vier machten im ersten Gang den Eindruck, noch nicht ganz Wach zu sein. Guido Thürig musste zum Auftakt gegen den St. Galler Eidgenossen Andy Büsser antreten. Guido Thürig schien in diesem Kampf nicht den Hauch einer Chance zu haben und unterlag nach kurzer Kampfdauer. Mario startete gegen den Bündner Eidgenossen Edi Philipp, den er früher bereits mehrmals bezwingen konnte. Diesmal konnte der Schwinger aus dem Land der Steinböcke den Gammenangriff mit einem Hüfter perfekt kontern. Sebastian Greder erreichte gegen den Solothurner Manuel Thomann, ein Gegner den er schon mehrmals besiegte, ein farbloses Unentschieden. Werner Iten unterlag dem jungen Solothurner Marc Übersax bereits im ersten Zug. 
Guido Thürig konnte sich mit zwei Plattwürfen gegen den Toggenburger Roman Bösch und den Waadtländer Hünen Harald Cropt vor der Mittagspause wieder herankämpfen. Im vierten Gang wurde dem Zofinger der diesjährige Sieger des Thurgauer Kantonalschwingfestes Jodok Huber zugeteilt. Gegen den kräftigen Zürcher landete er nach einem missglückten Angriff selber auf dem Rücken. Im Aussstich wurden Guido die beiden Appenzeller Martin Hersche und Andreas Fässler zugeteilt, die er souverän mit Wyberhaken bezwingen konnte. Der Fachhochschulabsolvent gewann den 58ten Kranz seiner Karriere. 
Mario Thürig bezwang im zweiten Gang den St. Galler Turnerschwinger Reto Büsser souverän. Im dritten Gang fand er wie schon beim Schwägalp-Schwinget vor einem Jahr kein Siegrezept gegen den Toggenburger Ueli Roth. Mario schien gegen diesen Gegner, der mit beiden Händen Marios Beine blockierte, keine schwingerisches Mittel parat zu haben. Nach der Mittagspause gab zwei Siege gegen die weniger defensiv schwingenden Christian Schmutz und Markus Spörri. Im sechsten Gang wurde Mario der Appenzeller Martin Hersche zugeteilt. Hersche agierte mit derselben ultra-defensiven Taktik wie Ueli Roth. Wieder erschien Mario völlig konzeptlos und er musste sich mit einem Gestellten zufrieden geben. In diesem Jahr reichten 56.00 Punkte für den Kranz, womit sich Mario im letzten kranzberechtigten Rang klassierte. 
Sebastian Greder gewann seinen zweiten Gang im ersten Zug gegen den Thurgauer Hans Notz, der vom NOS für das Eidgenössische selektioniert wurde. Im dritten Gang gab es eine sehr schnelle Niederlage gegen Jodok Huber. Im vierten Gang gewann er gleich mit dem ersten Angriff gegen den Bündner Thomas Lipp. Im Aussstich gab es für den selbstständigen Gipser zwei Unentschieden gegen den Solothurner Lorenz Blatter und den Baselbieter Cedric Huber. Auch Werner Iten gewann wie alle Lenzburger den zweiten Gang. Er bezwang den Bruder von Sebis Gegner Armin Notz platt. Im dritten Gang wehrte er sich recht tapfer gegen den Sieger des diesjährigen Zürcher Kantonalschwingfestes Beat Clopath, der sich nach drei Minuten durchsetzte. Im vierten Gang trotzte er dem Solothurner Thomas Stüdeli, der auf der NWS-Bestenliste momentan auf Platz acht geführt wird, ein Unentschieden ab. Werner qualifizierte sich mit der Minimalpunktzahl für den Aussstich. Im fünften Gang stellte er gegen die Solothurner Nachwuchshoffnung Urs Hauri. Zum Abschluss unterlag er dem grossgewachsenen Baselbieter Roger Erb. 

Bernisch-kantonales Schwingfest in Adelboden - 11.07.2010

Berner Kranz für Mario Thürig

Am zweiten Juli-Sonntag durften Mario und Guido Thürig als Gästeschwinger am Berner Kantonalen Schwingfest in Adelboden teilnehmen. Mario gewann seinen zweiten Berner Kantonalkranz nach 2005. Zum Auftakt traf er auf den Sieger des Rigi-Schwingets im vergangenen Jahr Matthias Glarner. Mario versuchte in diesem Gang vor allem mit seinem gefürchteten Wyberhaken einen Siegeswurf zu landen. Der Berner Oberländer blieb gegen den Lenzburger Doppeleidgenossen erstaunlich passiv. Der Gang endete nach sechs Minuten ohne Resultat. Grosses Lob muss den Berner Kampfrichtern zugesprochen werden. Denn sie taxierten Marios Leistung mit einer neun, während sie dem Einheimischen eine 8.75 schrieben. Nicht in allen Teilverbänden haben die Kampfrichter die Courage, zu Gunsten des Gastes bei der Note zu unterscheiden. Im zweiten Gang besiegte Mario mit der Maximalnote den ehemaligen Nordwestschweizer Beat Wampfler. Im dritten Gang wurde Mario Topfavorit Christian Stucki zugeteilt. Lange Zeit passierte im Gang gegen den hünenhaften Seeländer eher wenig, bis Mario glaubte, er könne den gleichaltrigen Sieger des letzten Kilchberg-Schwingets mit dem Wyberhaken bezwingen. Stucki konterte den Angriff problemlos, so dass Mario für seine Niederlage die Minimalnote erhielt. Im ersten Gang nach dem Mittagessen wurde der Berner Oberländer Bernhard Kämpf ins Sägemehl geworfen. Im fünften Gang verzweifelte Mario am für seine sehr defensive Schwingweise bekannten Hanspeter Luginbühl. Für den gestellten gab es eine 8.75, womit Mario nur noch mit einer zehn im letzten Gang eine Chance auf den Kranzgewinn hatte. Sein Gegner für den letzten Gang war der Emmentaler Christian Schlüchter. Der Sennenschwinger erwies sich als sehr resistent auf Marios Angriffe mit Wyberhaken. Erst als Schlüchter selber einmal in die Offensive ging, gelang dem Möriker der siegbringende Wurf.
Guido Thürig unterlag im ersten Gang dem Emmentaler Eidgenossen Thomas Sempach. Danach fand er kein Siegrezept gegen den Seeländer Turnerschwinger Dominik Bloch. Mit einer Maximalnote gegen den Emmentaler Rolf Kohler beendete Guido sein Vormittagspensum. Nach einem sehr unkoordiniert ausschauenden Angriff gegen den Frutiger Mario Bühler landete Guido selber auf dem Rücken, womit er alle Chancen auf seinen zweiten Berner Kranz einbüsste. Mit zwei Maximalnoten gegen die beiden Oberländer Simon Kämpf und Reto Schmid sicherte sich der Zofinger immerhin noch eine schöne Gabe. 

Engelberg-Schwinget ob Dulliken - 11.07.2010

Kategoriensieg für Lars Aerni

Beim vom Schwingklub Olten-Gösgen organisierten Engelberg-Schwinget feierte unser Jungtalent Lars Aerni aus Ammerswil seinen ersten Kategoriensieg. Er profitierte von einem Unentschieden ausgegangenen Schlussgang. Mitverantwortlich für seinen ersten Sieg seiner noch sehr jungen Karriere war die Tatsache, dass er für alle seine vier Siege die Maximalnote erhielt. Mark Zimmermann aus Staufen konnte in der gleichen Kategorie einen seiner sechs Partien für sich entscheiden. Bei den ältesten erreichte Nick Alpiger aus Staufen den ausgezeichneten zweiten Platz, mit vier Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage gegen den Tagessieger. Eher unter den Erwartungen an diesem heissen Sonntag blieb Dominik Meier aus Othmarsingen mit drei Siegen, einem Gestellten und zwei Niederlagen. Bei den zweitjüngsten gab es für den Staufner Mathias Pfulg zwei Siege und vier Niederlagen. Genau gleich schnitt Florian Järmann aus Remetschwil bei den Jüngsten ab. 


Bei den Aktiven nahm als einziger Lenzburger Werner Iten teil. Der Seoner gewann drei seiner Gänge, trennte sich zum Auftakt Unentschieden vom Thurgauer Armin Notz und verlor zwei Kämpfe.

 

Schwinget im Zurzibiet in Mandach AG - 27.06.2010

Am 27. Juni fand in Mandach die diesjährige Austragung des Schwingets im Zurzibiet statt. Bei den Aktivschwingern nahmen drei Vertreter des Schwingklubs Lenzburg am Wettkampf teil. Wie zu erwarten war, erreichte Werner Iten, der einzige Kranzschwinger von den dreien, die beste Klassierung. Mit drei Siegen, zwei Gestellten und einer Niederlage belegte er mit 55.75 Punkten Rang 7a. Gegen den Tagessieger Niklaus Meier erreichte er ein Unentschieden. Beat Gehrig aus Seon hatte sich hervorragend von seiner Tätigkeit an der Fritteuse am Freitabend erholt und konnte immerhin drei seiner Gegner bezwingen. Nachwuchstalent Lukas Beeler tat sich ein wenig schwerer. Er schloss den Wettkampf mit einem gewonnen und fünf verlorenen Gängen ab. Im Schlussgang kam es zu einem Bruderduell zwischen Niklaus und Lukas Meier, das der erstgenannte für sich entscheiden konnte. 
Bei den Wettkämpfen der Jungschwinger war der Lenzburger Nachwuchs recht erfolgreich. Bei den ältesten wurde Dominik Meier zweiter und Nick Alpiger dritter. Interessaterweise klassierte sich Dominik vor Nick, obwohl er einen Gang weniger für sich entscheiden konnte, da seine Schwingerarbeit im Gegensatz zu derjenigen des Staufners mit Maximalnoten taxiert wurde. Bei den Jungschwingern mit den Jahrgängen 1997 und 1998 klassierten sich Colin Graber und Christian Siegrist mit drei gewonnen Partien im Vorderfeld. Mark Zimmermann, der noch nicht so lange schwingt, durfte immerhin zwei seiner Gegner das Sägemehl vom Rücken putzen. Mathias Pfulg kam in der Kategorie darunter zu zwei Siegen und vier Niederlagen. 

 

Nordwestschweizerisches Schwingfest in Grenchen - 20.06.2010

Mario verliert Schlussgang - Drei Lenzburger Kränze

Beim diesjährigen Nordwestschweizerischen Schwingfest in Grenchen konnte sich Mario Thürig wie im vergangenen Jahr für den Schlussgang qualifizieren. Er erkämpfte sich die Chance für Tagessieg durch einen schnellen Sieg im ersten Gang gegen den Innerschweizer Ady Tschümperlin. Nach einem problemlosen Sieg im zweiten Gang durfte er danach gegen den starken Schwyzer Eidgenossen Andreas Ulrich antreten. Der Kampf ging Unentschieden aus. Mit zwei Plattwurfen gegen Christoph Sutter und Michael Gschwind erarbeitete sich Mario eine ausgezeichnete Ausganglage. Dank mehreren Gestellten Partien im sechsten Gang hätte Mario im Schlussgang gegen Damian Zurfluh ein Unentschieden für den Festsieg gereicht. Nach über sechs Minuten landete Mario zu seiner sehr sehr grossen Enttäuschaung nach einer dynamischen Kurz/Fussstich-Attacke auf dem Rücken. Ein weiteres Mal konnte er den angestrebten Tagessieg beim Teilverbandsfest nich realisieren. 
Zweitbester Lenzburger war in der Endabrechnung Sebastian Greder, der im dritten Gang dem Festsieger unterlag. Zuvor stellte er im ersten Gang das Technikwunder Michael Henzer, und im zweiten besiegte er Christoph Löw. Nach zwei Siegen gegen Nichtkranzer in den Gängen vier und fünf durfte er um den Kranz gegen den Baselbieter Cedric Huber antreten. Dank seiner gefürchteten Konterstärke konnte er den Baselbieter platt ins Sägemehl werfen. Somit gewann der selbstständige Gipser den vierten Kranz seiner Karriere. 
Guido Thürig begann sein Pensum mit einer sehenswerten Kurzkombination gegegn den Ostschweizer Gast Daniel Bohl. Danach unterlag er in der letzten Minute nach einem schönen Hüfter Andreas Ulrich. Mit Siegen gegen Christian Lüthi und Matthias Graber kämpte er sich in der Rangliste nach vorne. Gegen den Solothurner Eidgenossen Bruno Gisler blieb er dann aber chancenlos. Gegen den Laufentaler Johann Scherrer konnte er sich mit einer Maximalnote noch den Kranz mit 56.50 Punkten sichern. Somit gewannen die Lenzburger wie vor 24 Jahren am selben Ort drei Kränze am Teilverbandsschwingfest. 
Werner Iten kämpfte auch um den Kranz. Ihm wurde aber der Emmentaler Eidgenosse Thomas Zaugg zugeteilt, gegen den er chancenlos blieb. Der sechzehnjährige Lukas Beeler aus Dürrenäsch nutzte die Chance, die ihm durch günstige Gegnerzuteilung gewährt wurde, und qualifizierte sich dank zwei Siegen für den Aussstich. Dort setzte es dann aber noch zwei Niederlagen ab. Beat Gehrig verpasste den Aussstich um einen Viertelpunkt, weil im vierten Gang für einen gestellten nur die Minimalnote erhielt. 

51. Buebeschwinget in Sigriswil - 20.06.2010

Sensationeller Lars Aerni

Die Jungschwinger des Schwingklubs Lenzburg durften auch in diesem Jahr als Gäste beim vom Schwingklub Thun organisierten Buebeschwinget in Sigriswil teilnehmen. Unglaublich gut schlug sich Lars Aerni aus Ammerswil in seiner Kategorie. Er klassierte er sich als einer von mehreren zweiten. Dieses Ergebnis ist darum so bemerkenswert, da er erst in diesem Jahr mit dem Schwingen begonnen hatte. In der gleichen Kategorie der Jungschwinger mit Jahrgang 1997 konnte sich auch Christian Siegrist aus Meisterschwaden den Zweig sichern. Bei den ein Jahr jüngeren erkämpfte sich Colin Graber aus Schafisheim den Zweig. Die übrigen Lenzburger Teilnehmer waren Nick Alpiger (1996), Marco Senn und Mark Zimmermann (beide 1997), Mischa Villiger (2000) und Florian Järmann (2001/2002).