2011

Basellandschaftliches Kantonalschwingfest in Diegten - 28.08.2011

Mario wieder zweiter hinter Gisler

Beim Basellandschaftilchen Kantonalschwingfest in Diegten konnte Mario Thürig als einziger einen Kranz gewinnen. In der Endabrechnung belegte er Rang 2a hinter dem dominierenden Bruno Gisler. Im Anschwingen bezwang Mario Marcel Kropf und Christoph Löw problemlos. Im dritten Gang durfte er gegen Sieger des letzten Kilchberger-Schwingets Christian Stucki antreten. Der Seeländer entschied das Duell der gleichaltrigen dreifachen Eidgenossen mit einem unwiderstehlichen Kurzzug für sich. Danach kam er zu sicheren Siegen gegen Remo Kocher, Christoph Sutter und Klemens Stegmüller. Stucki wurde, obwohl er keinen Gang verlor, dritter, weil er weniger Maximalnoten als Mario hatte. 
Yves Steinmann kam gegen drei Nichtkranzer zu sicheren Siegen, bei denen aber die Maximalnoten fehlten. Gegen drei Kranzschwinger blieb er aber chancenlos. Sein Bruder Kevin, der nach einer Schulterverletzung sein Comeback gab, hatte am Schluss gleich viele Punkte. Auch er kam zu drei sicheren Siegen gegen Nichtkranzer. Gegen die drei Kranzer Christoph Sutter, Michael Henzer und Cedric Huber blieb er chancenlos. Werner Iten tat sich im Baselbiet in diesem Jahr schwer. Er kam zu zwei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. 
Sebastian Greder verletzte sich im sechsten Gang gegen Samuel Schaffner. In diesem Kampf ging es nicht mehr um den Kranz. Zu Beginn stellte er gegen Marco Thommen und Christoph Sutter. Souverän bezwang er danach zwei Nichtkranzer. Im fünften Gang wurde ihm der Eidgenosse Christian Dick zugeteilt. Obwohl es Sebi zuerst gelang den Eidgenossen in Schwierigkeiten zu beginnen, setzte sich der Berner Gast trotzdem durch. Jonas Graber schied nach vier Gängen aus, obwohl er ein Mal gewann und ein Mal stellte. 

 

 



Einsiedler Nachwuchsschwingertag 

Pech hatte Nick Alpiger beim Einsiedler Nachwuchsschwingertag, den er als einziger Lenzburger bestritt.

Er verletzte sich im Schlussgang am Arm. 

Schwägalp-Schwinget - 21.08.2011

Dritter Schwägalp-Kranz für Mario Thürig

Am 21. 08., dem bis dato heissesten Tag des Jahres, fand auf der Schwägalp das letzte Bergkranzschwingfest der Saison statt. Für den Schwingklub Lenzburg und Umgebung nahmen Mario Thürig und Sebastian Greder, der den verletzten Guido Thürig ersetzte, am Wettkampf teil. Mario Thürig unterlag im ersten Gang Daniel Bösch. Danach gelangen ihm gegen die drei St. Galler Mittelschwinger Roman Bösch, Michael Rhyner und Gerry Süess jeweils Plattwürfe, die mit der Note Zehn bedacht wurden. Nach vier Gängen war Mario zusammen mit vier anderen Schwingern an der Ranglistenspitze. Im Kampf um die Schlussgangqualifikation traf Mario auf den bärenstarken Appenzeller Eidgenossen Michael Bless. Dieser Zweikampf endete nach Siegchancen von beiden Kontrahenten unentschieden. Um den Kranz musste Mario gegen den Toggenburger Eidgenossen Köbi Roth antreten. Auch dieses Duell endete gestellt. Für Mario reichte es in der Endabrechnung gerade noch für die Auszeichnung im letzten Kranzrang. Beim dritten Antreten eroberte Mario vor dem Säntis zum dritten Mal den Kranz. Insgesamt gewann Mario bereits seinen zwanzigsten Bergkranz seiner Karriere!
Sebastian Greder unterlag im ersten Gang dem Bündner Pascal Hirt. Danach gab es ein Unentschieden gegen den Toggenburger Willi Näf. Im dritten Gang bezwang Sebastian den Zürcher Paul Korrodi. Trotz einer Niederlage im vierten Gang gegen den Thurgauer Eidgenossen Benedikt Notz schaffte der selbständige Gipser wie vor zwei Jahren die Qualifikation für den Ausstich. Im fünften Gang bezwang er den Glarner Peter Horner platt. Zum Abschluss unterlag Sebastian dem Bündner und früheren Appenzeller Emil Giger. 
Im Schlussgang trafen die beiden Teilnehmer des Hallenschwingets in Brunegg Christian Schuler und Marting Grab vom Schwingklub Einsiedeln aufeinander, wobei sich der erstgenannte durchsetzen konnte. 
 

13. Nordwestschweizer Nachwuchsschwingertag - 20. + 21.08.2011

Fünf Zweige für die Lenzburger

Am 20. Juni fand in Zofingen der Nordwestschweizer Nachwuchsschwingertag statt. Vom Schwingklub Lenzburg und Umgebung nahmen insgesamt 15 Jungschwinger am Wettkampf teil. Von den drei Lenzburgern bei den jüngsten konnte sich Florian Järmann aus Remetschwil den Zweig erkämpfen. Jannis Frey aus Auenstein und Max Rüetschi aus Lenzburg konnten beide einen ihrer sechs Kämpfe für sich entscheiden. Bei den Jungschwingern mit den Jahrgängen 2000 und 2001 konnte keiner der vier Lenzburg den Zweig gewinnen. Mischa Villiger aus Niederrohrdorf und Lukas Meyer aus Dottikon verloren beide das entscheidende Duell im sechsten Gang. Mathias Pfulg aus Staufen gewann drei seiner sechs Gänge, und Andri Casanova aus Seengen blieb immerhin zweimal siegreich. In der Kategorie 1998/1999 schwang Colin Graber aus Schafisheim an der Spitze mit. Mit vier Siegen, einem Gestellten und einer Niederlage gegen den Kategoriensieger aus dem Baselbiet belegte Colin den fünften Rang. Robert Steger aus Mellingen gewann zwei seiner sechs Kämpfe. Beim Nachwuchs mit den Jahrgängen 1996/1997 gab es gleich drei Zweiggewinne für unseren Klub. Nick Alpiger aus Staufen, Lukas Räber aus Villmergen und Lars Aerni aus Ammerswil enttäuschten die in sie gesteckten Erwartungen nicht. Christian Siegrist aus Meisterschwanden gewann zwei seiner Kämpfe. Mark Zimmermann aus Staufen und Timon Kiener aus Lenzburg durften ein Mal das Sägemehl vom Rücken des Gegners abputzen. Bei den ältesten war Jonas Graber aus Schafisheim der einzige Teilnehmer des Schwingklubs Lenzburg. Er verlor um den Zweig das entscheidende Duell gegen einen Gegner aus dem Laufental.

 

 

 

25. Niklaus Thut-Schwinget

Mit Yves Steinmann und Dominik Meier nahmen zwei Aktivschwinger des Schwingklubs Lenzburg und Umgebung am Wettkampf teil. Yves Steinmann bewies ein weiteres Mal, dass mit ihm in Zukunft zu rechnen ist. Mit drei Siegen, zwei gestellten und einer Niederlage gegen den Teilverbandskranzer Samuel Schaffner konnte er sich im Vorderfeld klassieren. Vielleicht wäre noch mehr drin gewesen, immerhin wurde Festsieger ein Schwinger, den er eine Woche zuvor bezwang. Der junge Dominik Meier klassierte sich im Mittelfeld mit zwei Siegen und einem gestellten Gang. Im AMAG-Cup wurde der Schwingklub Lenzburg und Umgebung letzter. 

Nordwestschweizerisches Schwingfest in Arlesheim - 14.08.2011

Kranz für Mario und Sebi

Die sportliche Affiche des diesjährigen Nordwestschweizer Schwingfestes litt unter vielen verletzungsbedingten Ausfällen. So traten neben unserem Guido Thürig und dem starken Ostaargauer Christoph Bieri, auch Adrian Laimbacher wegen Krankheit und Matthias Glarner wegen einer Fussverletzung nicht zum Wettkampf an. Unglücklicherweise verletzte sich im Anschwingen im Duell mit dem Solothurner Bruno Gisler auch noch Philipp Laimbacher am Knie, wodurch der stärkste Innerschweizer für das Unspunnen-Schwinget ausfallen wird. Gisler konnte sich trotz eines gestellten Schlussganges den Tagessieg sichern. Dank der Anwesenheit des Schwingerkönigs besuchten 4500 Zuschauer unser Teilverbandsfest im Birseck.
Mario Thürig begann sein Pensum mit einem gestellten Gang gegen Schwingerkönig Kilian Wenger. Mario erreichte das Unentschieden, weil er auf eigene Angriffe verzichtete. Im zweiten Gang bezwang er den schwergewichtigen Baselbieter Roland Fischer im ersten Zug platt. Mit einem Wyberhaken bodigte er danach den Solothurner Andreas Bader. Im vierten Gang blieb er mit Wyberhaken siegreich gegen Remo Stalder. Um den Einzug in den Schlussgang traf er auf den St. Galler Eidgenossen Martin Glaus. Leider konnte er den Gang nicht für sich entscheiden. Mit einem Plattwurf gegen den Turnerschwinger Thomas Stüdeli sicherte sich der Möriker Rang 2b direkt hinter dem Schwingerkönig. 
Zum Auftakt bezwang Sebastian Greder aus Niederrohrdorf den Freiämter Adrian Stump am Boden. Danach unterlag er kurz vor Ende des Ganges dem Solothurner Eidgenossen Thomas Zindel. Danach gelangen ihm zwei sehr schnelle Plattwürfe gegen die beiden Solothurner Nichtkranzer Cyrill Howald und Romeo Freund. Im fünften Gang hatte das Einteilungskampfgericht keine bessere Idee, als zum drittem Mal in dieser Saison den Baselbieter Turnerschwinger Andreas Henzer als Gegner für Sebi zu bestimmen. Wie am Aargauer unterlag der selbständige Gipser seinem Kontrahenten. Um den Kranz bezwang Sebastian Greder Mario Bieli sicher, womit der sich seinen zweiten Kranz der Saison sicherte. 
Werner Iten verlor im Anschwingen sowohl gegen Urs Hauri, als auch gegen den Aargauer Nichtkranzer Michael Schumacher. Danach kam er gegen drei Nichtkranzer zu Siegen, womit er die Chance auf den Kranzgewinn aufrechterhielt. Zum Abschluss traf er auf den Solothurner Kranzschwinger Andreas Bader, der wie Werner kein Schwergewicht ist. In einem harten Duell gelang keinem der beiden den Gegner zum Resultat auf den Rücken zu spedieren. 
Yves Steinmann trat nach über einem Jahr zum ersten Mal wieder zu einem Wettkampf an. Der nun ausgelernte Metzger bewies seine Klasse mit zwei schnellen Siegen im Anschwingen. Danach unterlag er den Kranzschwingern Christoph Sutter und Roland Fischer. Im fünften Gang bezwang der den Freiämter Kranzschwinger Fabian Winiger im ersten Zug mit Kurz und Fussstich platt. Im sechsten Gang traf er auf Remo Stalder, der momentan noch zu stark für Yves war. Trotzdem kann Yves sicherlich mit seinem ersten Wettkampf nach so langer Zeit sehr zufrieden sein. Konnte doch bereits wieder an seinem ersten Kranzgewinn schnuppern. 
Der junge Dominik Meier glänzte im Anschwingen mit zwei Plattwürfen. Danach fiel er mit vier Niederlagen in Serie noch weit zurück. Jonas Graber qualifizierte sich ganz knapp für den Ausstich. Er gewann einen Gang, stellte einen, und verlor vier Mal. Unglücklich agierte Lukas Beeler aus Dürrenäsch. Bei seinem Comeback nach einer Knieverletzung verlor er die ersten drei Gänge. Im dritten Gang verletzte er sich an der Rippe, wodurch er den Wettkampf vorzeitig abbrach. 
 

Berner Kantonalschwingfest in Oberdiesbach - 07.08.2011

Guido Thürig verpasst Berner Kantonales und Rest der Saison wegen Armverletzung

Nachdem in dieser Saison vor allem Mario Thürig sich mit Verletzungssorgen plagte, hat es nun Guido Thürig erwischt. Auf der Homepage der Thürig-Brothers steht folgendes zur Verletzung des älteren Thürigs:
Guido zog sich am letzten Donnerstag im Schwingtraining einen Abriss der unteren Bizepssehne zu, was eine Operation und eine lange Rehabilitation unumgänglich macht. Die Operation wird voraussichtlich bereits anfang nächster Woche stattfinden, damit möglichst rasch auch mit der Therapie begonnen werden kann." (http://www.thuerig-brothers.ch/index.php/news)
Laut eigener Homepage wird er bis zu einem halben Jahr ausfallen. Deshalb wird er nun den Rest der Saison mit dem Unspunnen-Schwinget verpassen. Im Namen aller Mitglieder des Schwingklubs Lenzburg wünsche ich Guido Thürig eine gute Besserung und eine möglichst komplikationsfreie Genesung. 

Fricktaler Abendschwinget - 30.07.2011

Am Samstag 30. Juli fand in Möhlin der Fricktaler Abendschwinget statt. Bei den Aktiven wollte nur einer am Wettkampf im Fricktal teilnehmen. Gian Alpiger aus Staufen gewann zwei Gänge. Sieger des Anlasses wurde der Solothurner Eidgenosse Bruno Gisler. Im Schlussgang bezwang er Mister Kopfzug, Thomas Stocker. 
Bei den Nachwuchsschwingern traten sechs vom Schwingklub Lenzburg und Umgebung zum Wettkampf an. Der Beste war wieder einmal Nick Alpiger aus Staufen. Er qualifzierte sich ein weiteres Mal für den Schluss, den er aber gegen den Einheimischen Jimmy Hasler verlor. Lars Aerni und Mark Zimmermann klassierten sich mit drei, respektive zwei gewonnen Gängen im Mittelfeld. In der Mitter der Rangliste klassierten sich auch Mischa Villiger aus Niederrohrdorf und Lukas Meyer aus Dottikon bei den Nachwuchsschwingern mit den Jahrgängen 2000 und 2001. Bei den jüngsten wurde Florian Järmann aus Remetschwil fünfter. Er gewann vier seiner sechs Gänge. 

Weissenstein-Schwinget - 17.07.2011

Das schlechte Sommerwetter hat ein erstes Opfer gefordert. Das Weissenstein-Schwinget im Jahr 2011 wurde im Verlauf des dritten Ganges abgebrochen, als sich zum Dauerregen auch noch starke Windböen gesellten. Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass die grosse Schwäche des Festplatzes des Weissenstein-Schwingets, der sich praktisch auf dem Juragrat befindet, seine Anfälligkeit gegenüber dem Westwind ist. Alle drei Lenzburger Teilnehmer hatten zum Abbruchzeitpunkt zwei Gängen abolviert. Mario Thürig stellte sowohl gegen Simon Anderegg, als auch gegen Jakob Aeschbacher. Guido Thürig war im ersten Gang gegen Matthias Glarner chancenlos. Danach besiegte er den aufstrebenden Südwestschweizer Joel Niederberger problemlos. Werner Iten besiegte zuerst einen Westschweizer Kranzschwinger platt. Danach unterlag er erwartungsgemäss dem Eidgenossen Simon Anderegg. 

 

 



NWS-Selektion Unspunnen-Schwinget 2011

Mario und Guido Thürig wurden von der technischen Komission des Nordwestschweizerischen Schwingerverbandes für den eidgenössischen Anlass in Interlaken selektioniert. Sebastian Greder aus Niederrohrdorf ist immerhin einer von fünf Ersatzschwinger.
 

Rigi-Schwinget - 10.07.2011

Kranz für Mario Thürig

Unser dreifacher Eidgenosse Mario Thürig ging eine Woche nach dem Innerschweizerischen wieder an den Start eines Kranzschwingfestes in der Zentralschweiz. Von den zehn Nordwestschweizer Teilnehmern war Mario der einzige Eidgenosse beim Klassiker auf der Rigi. Zum Auftakt musste er gegen den Vorjahressieger Christian Schuler aus Rothenthurm antreten. 
Leider musste sich Mario nach diesem Gang, das Sägemehl vom Rücken abputzen lassen. Danach kam er gegen den einheimischen Kaspar Inderbitzin nicht über ein Unentschieden hinaus. Im Ausschwingen gab es zwei Siege mit der Maximalnote gegen David Suter und Lutz Scheuber. Im fünften Gang reichte es leider nur zum zweiten gestellten gegen den grossgewachsenen Schwyzer Turnerschwinger Thomas Bisig. Mit einer Maximalnote mittels Wyberhaken gegen den Zuger Rainer Betschart erschwang sich Mario den Kranz im letzten Kranzrang mit 56.50 Punkten. Der Kranzgewinn war eine Folge davon, dass der Möriker für seine gewonnen und gestellten Gänge immer die Maximolnote erhielt. Mario durfte sich bei der Krönung der Kranzgewinner von der Ehrendame den vierten Rigi-Kranz und den siebzehnten Bergkranz seiner Karriere aufsetzen lassen. Am nächsten Sonntag findet das Nordwestschweizer Berg-Kranzschwingfest auf dem Weissenstein statt. 




Engelbergschwinget, Dulliken SO
Als einziger Lenzburger machte Werner Iten beim Engelbergschwinget oberhalb von Dulliken mit. Er konnte nur einen Gang für sich einscheiden. Gleich viermal endeten seine Gänge ohne Sieger. Seine einzige Niederlage kassierte er gegen den Solothurner Johann Scherrer. 

 

 


 

Innerschweizer Schwingfest in Küssnacht SZ - 03.07.2011

Mario Thürig nahm am ersten Julisonntag am Innerschweizerischen Schwing- und Älplerfest in Küssnacht am Rigi teil. Leider konnte sich Mario keinen Kranz erkämpfen. Er blieb zwar ungeschlagen, konnte aber nur zwei seiner sechs Gänge für sich entscheiden. Im ersten Gang schlug er sich gegen den super-angriffigen Benji Von Ah wacker. Der Zweikampf endete gestellt. Im zweiten Gang verpasste er den siebringenden Wurf gegen den untersetzten Schwyzer Koni Kälin. Im dritten Gang gelang mit Wyberhaken ein Plattwurf gegen den Luzerner Sven Schurtenberger. Nach der Mittagspause gab es bereits das dritte Unentschieden gegen den unbequemen Schwyzer Roland Niederöst. Mit einer weiteren Zehn gegen Guido Gwerder erhielt er sich für den sechsten Gang die Kranzchance. Im finalen Gang gegen Pirmin Egli galang es Mario nicht, die Verteidigung seines Gegners zu durchbrechen. Nach seiner Verletzungspause blieb Mario noch unter seinen Möglichkeiten. 
Dem zweiten Nordwestschweizer Teilnehmer Christoph Bieri ging es leider noch schlechter. Er verletzte sich im ersten Gang gegen Philipp Laimbacher am Knie. Insgesamt gaben an diesem Tag 18 Schwinger den Wettkampf vorzeitig auf, darunter auch Marting Grab. Sieger wurde der Entlebucher Benno Studer, der vom gestellten Schlussgang zwischen Philipp Laimbacher und Arnold Forrer profitierte. Der Toggenburger war aber klar der stärkste Schwinger unter den Teilnehmern. 

Seeländisches Schwingfest in Täuffelen - 26.06.2011

Guido mit Kranz – Werner Iten mit starker Leistung

Die Aktiven des Schwingklubs Lenzburg und Umgebung durften am letzen Juni-Sonntag als Gästeschwinger am Seeländischen Schwingfest in Täuffelen teilnehmen. Sechs Lenzburger waren startberechtigt. Da mit Mario Thürig, Lukas Beeler sowie Kevin und Yves Steinmann gleich vier von zehn Aktivschwingern aus gesundheitlichen Gründen nicht einsatzfähig waren, mussten die übrigen sechs an die Arbeit. 
Mit dem Eidgenossen Guido Thürig stand vor allem noch einer im Einsatz, der in der Lage war, den Schwingklub Lenzburg bei den Besten zu vertreten. Was ihm durchaus auch gelang. Zum Anschwingen durfte er gegen den einheimischen Florian Gnägi antreten. Der kräftige Turnerschwinger gilt seit dem vergangenen Eidgenössischen als bester Nichteidgenosse der Schweiz. Da beide Kontrahenten nicht alles riskierten, trennten sie sich schlussendlich unentschieden. Im zweiten Gang besiegte er Mario Bühler, gegen den er am letzten Berner Kantonalschwingfest in Adelboden noch unterlag, mit Kurz platt. Nach einer weiteren Maximailnote durch einen Sieg mit Wyberhaken gegen den Emmentaler Jakob Aeschbacher war Guido bei der Mittagspause wieder an der Ranglistenspitze dran. Erwartungsgemäss wurde Guido nun ein absoluter Spitzenschwinger zugeteilt, der den Fremdling von der Ranglistenspitze entfernen sollte. Infolgedessen hiess Guidos Gegner im vierten Gang Kilian Wenger. Mit einem dynamischen Kurzzug wurde der Lenzburger vom Schwingerkönig zurückgebunden. Im Ausstich wurden Guido Fredy Burger und Marcel Bremgartner zugeteilt. Zwei Kranzschwinger, die einem Schwinger von der Klasse von Guido keine allzu grossen Probleme bereiteten. Dank zwei Maximalnoten klassierte sich Guido schlussendlich mit 57.25 im Dritten Rang. 
Neben dem Eidgenossen zeigte auch Werner Iten eine starke Leistung. Im ersten Gang unterlag er dem einheimischen Beat Kocher. Dank zwei Siegen gegen die Nichtkranzer Adrian Wüthrich und Thierry Heeb war der Seoner zur Mittagspause wieder bei den Leuten. Im vierten Gang erkämpfte sich Werner eine überraschende Punkteteilung gegen den starken einheimischen Kranzschwinger Dominic Bloch. Dank einem weiteren Sieg gegen den Nichtkranzer Martin Niederhäuser, durfte Werner zum ersten Mal in dieser Saison um den Kranz kämpfen. Als auswärtiger Noname wurde Werner mit Niklaus Zenger ein starker Gegner zugeteilt. Der Berner Oberländer hat am vergangenen Eidgenössischen den Kranzgewinn nur um 0.25 Punkte verpasst. Nach hartnäckigem Widerstand setzte sich der bekanntere Schwinger in der letzten Minute durch. Trotzdem gelang dem Seoner Leichtgewicht der beste Wettkampf in dieser Saison. 
Sebastian Greder kam den ganzen Tag nicht richtig in Fahrt. Er konnte nur einer seiner sechs Gegner bezwingen. Die drei Jungen Gian Alpiger, Jonas Graber und Dominik Meier hatten es schwer. An den Kranzfesten im Bernbiet hat es nicht so viele junge Schwinger im Teilnehmerfeld, die in ihrer Reichweite sind. Am besten schlug sich Jonas Graber mit zwei Siegen. Gian Alpiger erreichte ein Sieg, zwei Gestellte und drei Niederlagen. Trotz einer Niederlage mehr erreichte Dominik Meier die gleiche Punktzahl wie Gian. Nach der Mittagspause gab die Wettkampfleitung bekannt, dass alle Teilnehmer sechs Gänge zu absolvieren hätten, was die drei Jungen vor dem vorzeitigen Wettkampfende bewahrte. 

Aargauer Kantonaler Nachwuchsschwingertag in Aarau - 26.06.2011

Sieben Zweige für den Schwingklub Lenzburg

13 Lenzburger Nachwuchsschwinger nahmen bei herrlichem Hochsommerwetter am Aargauer Kantonalen Nachwuchsschwingertag in Aarau teil. Am meisten konnte Nachwuchsschwinger-Routinier Nick Alpiger aus Staufen brillieren. Er qualifizierte sich in der Kategorie der Schwinger mit den Jahrgängen 1996 und 1997 für den Schlussgang. Wie sein Kontrahent im Schlussgang, der Aarauer Tobias Widmer, erkämpfte sich Nick zuvor vier Siege und ein Unentschieden. Im Schlussgang setzte sich der grossgewachsene Westaargauer gegen den Vertreter des Schwingklubs Lenzburg durch. Durch die Niederlage fiel er noch auf Rang fünf zurück. In der gleichen Kategorie eroberten sich auch Lukas Räber und Lars Aerni die begehrte Auszeichnung. Ihr grosses Können beweist die Tatsache, dass beide für ihre Siege von den Kampfrichtern immer die Maximalnote erhielten. Leider verpasste Christian Siegrist in dieser Kategorie wegen Niederlagen gegen drei Nachwuchsschwinger, die ein Jahr älter sind, die Auszeichnung.
Zu den Besten in seiner Kategorie zählte wieder einmal Colin Graber aus Schafisheim. Mit vier gewonnen und zwei gestellten Gängen erreichte er Rang 3b. Der unerfahrene Robert Steger aus Mägenwil war noch nicht in der Lage an der Spitze mitzukämpfen. 
Bei den Knaben, die im neuen Jahrhundert geboren wurden, erkämpften sich Mathias Pfulg aus Staufen und Mischa Villiger aus Niederrohrdorf die Auszeichnung. Wegen einer Niederlage im letzten Gang verpasste Lukas Meier aus Dottikon den Zweig. Eine gute Leistung zeigte auch Andri Casanova aus Seengen in der gleichen Kategorie. Er blieb immerhin zwei Mal siegreich.
Bei den Jüngsten zählt Florian Järmann aus Remetschwil zu den besten im Aargau. Mit vier Siegen und zwei Unentschieden wurde er auf Rang 3b klassiert. Unsere beiden jüngsten Teilnehmer Samuel Meyer aus Dottikon und Max Rüetschi aus Lenzburg konnten leider noch nicht mit der Spitze mithalten. 

Schwarzsee-Schwinget - 19.06.2011

Guido verpasst Kranz - Mario verletzt

Nach fünf Jahren durften die NWS-Schwinger wieder einmal am Bergkranzschwingfest im freiburgischen teilnehmen. Beim letzten Auftritt belegte Mario Thürig Rang 1c. Leider konnte Mario nicht an antreten. Er verletzte sich vergangene Woche am linken Knie. Er riss sich das Innenband an. Er wird die Kranzfeste der nächsten Wochen mit Bestimmtheit verpassen. 
Guido bestritt die Auftaktpartie, wie schon vor fünf Jahren, gegen den grossgewachsenen Eidgenossen Reto Mauer. Diesmal unterlag er. Danach gelangen ihm gleich drei Maximalnoten in Serie, im vierten Gang gegen den Emmentaler Eidgenossen Thomas Sempach. Im fünften Gang verlor gegen gegen den Tagessieger Simon Anderegg. Zum Abschluss wurde ihm Simon Bohner zugeteilt, der Oberaargauer trat früher für die Baselbieter an. Am Aargauer Kantonalschwingfest in Lenzburg 1999 verlor im Guido Thürig im fünften Gang gegen diesen Gegner. Zwölf Jahre später verpasste Guido wegen einem gestellten Gang gegen Simon Bohner den Kranzgewinn beim Schwarzsee-Schwinget. 
Für Mario Thürig nahm Sebastian Greder teil. Er gewann zwei Gänge, stellte zwei und verlor zwei. Im letzten Gang unterlag er dem Eidgenossen Krebs Resu. 

Aargauer Kantonalschwingfest in Niederrohrdorf AG

Mario triumphiert im Reusstal - Auch Guido und Sebi mit Kranz

Mit einer überzeugenden Leistung gewann Mario Thürig zum vierten Mal das Aargauer Kantonalschwingfest. Wie schon im Jahr 2006, als der Möriker Eidgenosse, nachdem er beim Oberländischen Schwingfest in Frutigen den Kranzgewinn verpasste, mit dem Gewinn des Innerschweizerischen Schwing- und Älplerfestes in Muotathal den schönsten Erfolg seiner Karriere feierte, war Mario nach einer Enttäuschung zu einer phänomenalen Reaktion fähig. Denn vier Tage zuvor verpasste Mario nach einer Niederlage im sechsten Gang den Kranzgewinn beim Baselstädtischen Schwingertag. Im ersten Gang bezwang der dreifache Eidgenosse den Schlussgangverlierer vom Donnerstag Michael Gschwind. Im zweiten Gang hatte er wenig Probleme gegen den Bündner Gast Ursin Battaglia. Im dritten Gang gelang es Mario in der letzten Minute des Ganges die stabile Brücke des Solothurner Routiniers Thomas Zindel einzudrücken. Zur Mittagspause führte Mario das Teilnehmerfeld mit 29.25 Punkten an. Drei Siege in Serie ohne Maximalnote sind für den Möriker ungewöhnlich. Denn normalerweise entscheidet er seine Kämpfe mit einem Plattwurf zu seinen Gunsten. Im vierten Gang stand Mario dem anderen Solothurner Eidgenossen Bruno Gisler gegenüber. Wie im Duell gegen Zindel ging er diesmal vorsichtig und abwartend an die Arbeit. In der letzten Minute gelang Mario mit einem Gammen der erste Plattwurf des Tages. Die Schlussgangqualifikation sicherte er sich souverän gegen den Fricktaler Thomas Stocker. Gegner im Schlussgang war Beat Clopath. Der Bündner Eidgenosse qualifizierte sich dank eines Sieges gegen Guido Thürig für den Schlussgang. Mario ging im Schlussgang sehr vorsichtig ans Werk. Denn für den Tagessieg reichte ihm ein Unentschieden. Clopath zeigte im Schlussgang aber kaum eigene Initiativen, so dass der Zweikampf ereignisarm die vollen zwölf Minuten dauerte. Nach dem Ende des Ganges durfte sich Mario über den ersten alleinigen Tagessieg seit drei Jahren an einem Kranzschwingfest freuen. Dank den zwei Siegen gegen Zindel und Gisler ist der Tagessieg auch sehr verdient. 
Guido startete mit einer Niederlage gegen Thomas Zindel sein Tagespensum. Mit problemlosen Siegen gegen die drei Kranzschwinger Christoph Sutter, Patrick Waldner und Johann Scherrer kämpfte er sich wieder an die Spitze heran. Im fünften Gang unterlag er dem Gast Beat Clopath. Mit einem spektakulären Kniestich gegen den ehemaligen Bobfahrer Daniel Schmid sicherte er sich seinen elften Aargauer Kranz in Serie. 
Bei seinem Heimspiel vor 2200 Zuschauern musste Sebastian Greder zuerst gegen Marcel Kropf antreten. Vor Jahren konnte er diesen Gegner noch besiegen, unterdessen hat der Solothurner grosse Fortschritte gemacht, so dass Sebi in diesem Zweikampf chancenlos blieb. Danach gab es ein Unentschieden gegen Baselbieter Turnerschwinger Matthias Graber. Gegen Remo Kocher, einem der stärksten Nichtkranzer der Nordwestschweiz, gelang Sebastian Greder vor dem Heimpublikum ein Plattwurf. Gegen Tanyel Tüzün vom Schwingklub Olten-Gösgen hatte er keine Probleme. Danach musste er gegen Andreas Henzer, den nationalbekannten Baselbieter Turnerschwinger, antreten. Den stärker einzuschätzenden Henzer konnte er am Solothurner überraschend bezwingen. Diesmal blieb der Schlachthofmetzger gegen den selbständigen Gipser siegreich. Für den avisierten Kranzgewinnn zu Hause benötigte Sebastian Greder gegen den Kranzschwinger Res Rolli eine Maximalnote. Zur Freude der einheimischen Festbesucher gelang ihm diese dann auch. Am Ende des Festes durfte sich Sebastian über den fünften Kranz seiner Karriere freuen. 
Werner Iten gelang es nicht, um die Kränze zu kämpfen. Ihm wurden mit dem Eidgenossen Beat Clopath und Thomas Stüdeli zwei sehr starke Gegner zugeteilt, gegen die er chancenlos blieb. Den ersten Gang gegen den Neukranzer Klemens Stegmüller stellte er. Drei Nichtkranzer konnte er besiegen. 
Ausgezeichnete Leistungen zeigten die drei jüngeren Lenzburger Teilnehmer: Jonas Graber, Dominik Meier und Gian Alpiger. Jonas Graber gewann beide Gänge des Anschwingens. Im Ausschwingen wurden ihm zwei Kranzer zugeteilt, gegen die er erwartungsgemäss chancenlos blieb. Im fünften Gang konnte er einen stärker eingeschätzten Nichtkranzer bezwingen. Durch diesen Sieg kämpfte Jonas gegen den Kranzer Patrick Waldner um den Kranz. Für Jonas setzte es die zu erwartende Niederlage ab. Dominik Meier starte mit zwei Niederlagen und einem Unentschieden in den Tag. Durch drei Siege in Serie erreichte er die gleiche Punktzahl wie der Kranzschwinger Werner Iten. Gian Alpiger startete mit zwei Siegen am Morgen fulminant. Danach verlor er zwar die restlichen vier Gänge. Trotzdem darf er mit seinem ersten Einsatz an einem Kranzschwingfest zufrieden sein. 
Kevin Steinmann musste kurzfristig wegen einer am Baselstädtischen Schwingertag erlittenen Schulterverletzung auf die Teilnahme verzichten. Auch Yves Steinmann und Lukas Beeler sind wegen Verletzungen im Moment nicht einsatzfähig. 

Baselstädtischer Nachwuchsschwingertag - 04.06.2011

Kategoriensieg für Nick Alpiger

Nick Alpiger siegte bei den Jungschwingern mit den Jahrgängen 1996 und 1997. Dass der Nachwuchsschwinger aus Staufen in Riehen besonders motiviert war, überrascht nicht, wohnen doch in der zweitgrössten Gemeinde des Kantons Basel-Stadt seine Grosseltern. Auch die übrigen Lenzburger Teilnehmer wussten durchaus zu überzeugen. Von den sieben Lenzburgern konnten fünf mit der Auszeichnung in den Aargau zurückkehren. In der Kategorie von Nick Alpiger erkämpften sich auch Lukas Räber und Lars Aerni den Zweig. Nicht für die Auszeichnung reichte es den beiden Routiniers Christian Siegrist und Colin Graber. Dafür sicherte sich Lukas Meyer seinen zweiten Zweig seiner Karriere mit vier Siegen in den ersten fünf Gängen. Auch Florian Järmann kämpfte bei den Jüngsten an der Spitze mit.