2012

Hallenschwinget 2012 Brunegg 

Bruno Gisler gewinnt verdient das Schwingfest in der VIANCO-Arena

Zum dritten Mal fand in Brunegg das Hallenschwinget des Schwingklubs Lenzburg und Umgebung statt. Den Wettkampf dominierte der Solothurner Eidgenosse Bruno Gisler klar. Denn die Eidgenossen Christian Schuler, Martin Koch, Christoph Bieri, Mario und Guido Thürig mussten aus gesundheitlichen Gründen auf einen Start an unserem Schwingfest verzichten. Im Schlussgang besiegte der frühere Zürcher Oberländer René Suppiger vom Schwingklub Surental. 
Bester Lenzburger Schwinger war am Ende Kevin Steinmann. Ihm gelang als einzigen Lenzburger vier Siege an diesem Tag. Sebastian Greder hat in der Schlussrangliste nur einen Viertelpunkt Rückstand auf den Technischen Leiter Nachwuchsschwinger. Mit drei Siegen, zwei Niederlagen und einem Gestellten erkämpfte sich auch Yves Steinmann aus Villmergen einen Platz im Vorderfeld. Auch an diesem Wettkampf wusste der junge Nick Alpiger aus Staufen zu überzeugen. Ihm gelang sogar einen Unentschieden gegen einen Kranzschwinger. Jonas Graber unterlag nur Kranzschwinger. Dominik Meier liess im Verlauf des Wettkampfes nach. Nach guten Beginn kam er im Ausstich nicht mehr auf Touren. Gian Alpiger und Kilian Komminoth konnten sich mit zwei Siegen für den Ausstich qualifizieren. Nicolas Baur und Timon Kiener sind momentan schwingerisch noch nicht so weit, um für positive Meldungen zu sorgen. 

 



Nachwuchsschwinger beim Hallenschwinget in Brunegg


Starke Lenzburger Nachwuchsschwinger beim Heimspiel

Insgesamt sieben Zweige konnte sich die Jungmannschaft des Schwingklubs Lenzburg und Umgebung erkämpfen. Bei den ältesten nahmen Colin Graber, Christian Siegrist und Lars Aerni bei der Rangverkündigung einen Zweig entgegen. Colin Graber erkämpfte sich bereits seine fünfzigste Auszeichnung an Nachwuchsschwingerfesten. Bei den zweitältesten eroberte Mathias Pfulg aus Staufen den Zweig. Mischa Villiger nahm in Brunegg zum letzten Mal an einem Schwingfest teil. Er hat sich entschlossen mit dem Schwingen aufzuhören. Immerhin konnte er in seiner kurzen Karriere drei Zweige gewinnen. Robin Gojo, der noch nichl lange dabei ist, konnte immerhin zwei Gänge für sich entscheiden.
In der Kategorie der Nachwuchsschwinger mit den Jahrgängen 2001 und 2002 durfte sich Andri Casanova aus Seengen über den ersten Zweig seiner noch jungen Schwingkarriere freuen. Ebenfalls den Zweig holte sich Lukas Meyer aus Dottikon. Noah Portmann und Florian Järmann klassierten sich im Mittelfeld. Der siebte Lenzburger Zweiggewinner war Nico Schärer aus Möriken. Der Enkel unseres Ehrenmitglieds Peter Schärer gewann zum ersten Mal die Auszeichnung. Sirin Marchegger und Samuel Meyer verpassten die Auszeichnung nur ganz knapp. 

3. Eidgenössischer Nachwuchsschwingertag in Hasle (LU) - 26.08.2012

Keine Zweige für Lenzburger Schwinger

Am 26. August 2012 fand in Hasle im Kanton Luzern der Eidgenössische Nachwuchsschwingertag statt. Dieser Anlass findet wie das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest nur alle drei Jahre statt. Die besten Nachwuchsschwinger der Schweiz treten in drei Kategorien, bestehend aus Schwingern mit dem selben Jahrgang, an. 4'200 Zuschauer verfolgten die hervorragende Arbeit in den Sägemehlringen. 
Vom Schwingklub Lenzburg und Umgebung schafften es gleich vier Nachwuchsschwinger in den Kader des Nordwestschweizerschwingerverbandes. Unser fünfter Kandidat Lars Aerni aus Ammerswil verpasste die Qualifikation ganz knapp. Nick Alpiger, der in diesem Jahr den Baselstädtischen und den Nordwestschweizerischen Nachwuchsschwingertag für sich entscheiden konnte, wurden vor dem Fest die grössten Chancen auf den Gewinn der Auszeichnung eingeräumt. Im ersten Gang musste er gegen den Berner Dominik Roth, der heuer bereits einen Kranz gewann, antreten. Leider wurde Roth seiner Favoritenrolle gerecht und er konnte Nick mittels eines Übersprungs auf den Rücken legen. Mit zwei Siegen gegen den Südwestschweizer Victor Cardinaux und den Innerschweizer Fabian Herger kämpfte sich der Staufner ins Vorderfeld. Im vierten Gang unterlag er dem Nidwaldner Adrian Gander. Danach besiegte er den Thurgauer Thomas Vogel. Für den Zweiggewinn musste Nick gegen den Freiburger Steven Moser antreten. Leider verlor der Maurerlehrling das Duell um den Zweig. In der Endabrechnung fehlten Nick 0,5 Punkte für die Auszeichnung. 
Bei den 1996-er trat mit Lukas Räber ein zweiter Lenzburger Schwinger an. Er konnte im Gegensatz zu Nick nicht in den Kampf um den Zweig eingreifen. Er gewann ein Mal, stellte zwei Mal und verlor drei Mal. Für den Zimmermannlehrling aus Villmergen ist die Teilnahme an diesem Eidgenössischen Anlass ein grosser Erfolg. Vor allem wenn man bedenkt, dass er erst im Dezember 2010 sein erstes Schwingfest bestritt und er sicherlich nicht zu den Hünen gezählt werden darf. 
Bei den Ältesten (Jahrgang 1995) schwang Jonas Graber aus Schafisheim mit. Er konnte den ersten und letzten Gang für sich entscheiden. Dazwischen landete drei Mal auf dem Rücken, und einmal kämpfte er über die volle Gangdauer. Er wurde in diesem Sommer durch eine hartnäckige Verletzung am Schlüsselbein gebremst. Er konnte das Schwingtraining erst in den letzten Wochen vor dem Nachwuchsschwingertag wieder aufnehmen. 
Pech hatte unser jüngster Teilnehmer Christian Siegrist aus Meisterschwanden (Jahrgang 1997). Er verletzte sich im vierten Gang an der Schulter und musste den Wettkampf vorzeitig beenden. Zuvor wusste er durchaus zu überzeugen. So gelang ihm im dritten Gang nach einem gestellten und einem verlorenen Gang ein Plattwurf gegen einen Nachwuchsschwinger aus dem Kanton Bern. 

Fête romande de lutte suisse à Estavayer-le-Lac - 19.08.2012

Wieder ein Kranzfestsieg für Guido Thürig nach sechs Jahren


Beim letzten Kranzfest der Saison, dem Südwestschweizerischen Schwingfest in Estavayer-le-Lac, gelang Guido Thürig ein Husarenstück. Ihm gelang es dieses Teilverbandsfest auf dem ersten Platz zu beenden, nachdem er im Schlussgang den den Westschweizer Leader Stefan Zbinden mit Ableeren über das Knie bezwingen konnte. Schon im Anschwingen machte er seine Ambitionen deutlich, in dem er die beiden Westschweizer Jonathan Droxler und Christian Sturny platt ins Kurzholz spedierte. Im dritten Gang stand ein erstes Mal dem Sensler Stefan Zbinden gegenüber, der in seiner langen Karriere bereits über 100 Kranzauszeichnungen erschwang. Auch in diesem ersten Duell gelang dem Lenzburger Routinier der siegbringende Wurf. Im vierten Gang stellte Guido gegen den Thurgauer Eidgenossen Benedikt Notz. Mit einem Plattwurf gegen Michael Pellet, dem jüngeren Bruder des grossen Hans-Peter, sicherte sich der Aargauer Sennenschwinger die Schlussgangteilnahme. Der Festsieg von Guido bei diesen heissen Temperaturen überrascht nicht. Guido fühlt sich im Sägemehl besonders wohl, wenn die übrigen Menschen unter der Hochsommerhitze leiden. Guido Thürig ist bereits der zweite Schwinger des Schwingklubs Lenzburg und Umgebung, der das Südwestschweizer Teilverbandsfest für sich entscheiden konnte. Vor 15 Jahren siegte in Martigny Urs Sattler. 

 

 

Nachwuchsschwingertag in Döttingen AG - 04.08.2012

Vier Auszeichnungen für den SKL

Vor dem Nordwestschweizerischen Schwingfest fand am Samstag in Döttingen ein Nachwuchsschwingertag in der selben Arena statt. Insgesamt machten acht Schwinger von unserem Klub an diesem Wettkampf mit. Genau die Hälfte der Lenzburger durfte am Ende einen Zweig entgegennehmen. Es sind dies Nico Schärer aus Möriken, Florian Järmann aus Remetschwil, Marco Senn aus Niederlenz und Lars Aerni aus Ammerswil. 

Brünig-Schwinget - 29.07.2012

Leider keine Kränze für Thürig Brothers


Beim Brünig-Schwinget, dem Bergschwingfest-Klassiker, mussten Guido und Mario Thürig ohne Kranzauszeichnung nach Hause zurückkehren. Mario unterlag im ersten Gang dem Schwyzer Christian Schuler. Gegen die Innerschweizer Andi Murer und Stefan Arnold kam er zu zwei Siegen mit Maximalnote. Im vierten Gang gelang es Mario nicht, den untersetzten Nidwaldner Thomas Hurschler zu bezwingen. Im fünften Gang gab es einen Sieg gegen den Entlebucher Erich Fankhauser. Im sechsten Gang war sein Gegner Martin Grab. Der Kampf gegen den Schwinger, der am meisten Kränze auf diesem Passübergang herausschwang, endete mit einem Unentschieden, dass mit 8.75 Punkten taxiert wurde. Aus diesem Grunde hatten Martin Grab und Mario Thürig beide am Ende 0.25 Punkte zu wenig für die Auszeichnung. Auffallend an Marios Notenblatt ist, dass er sechsmal gegen einen Innerschweizer antreten durfte. 
Das Anschwingen hätte Guido Thürig am besten ausgelassen. Er begann seinen fünften Brünig-Wettkampf mit zwei Niederlagen gegen Matthias Siegenthaler und Marcel Mathis. Danach gab es Maximalnoten gegen Stefan Langensand (OW), Bruno Nötzli (SZ) und Lutz Scheuber (NW). Mit 47.00 Punkten nach fünf Gängen hatte Guido Chancen seinen ersten Kranz an diesem prestigeträchtigen Anlass zu gewinnen. Leider gab es gegen den Emmentaler Eidgenossen Thomas Sempach einer Niederlage, wodurch Guido seinen ersten Brünig-Kranz immer noch nicht realisieren konnte. 
Im Kampf um den Tagessieg dominierten die Schwinger aus dem Kanton Bern. Christian Stucki hatte wieder einmal einen ausgezeichneten Tag. Trotz fünf Eidgenossen als Gegner blieb er in allen sechs Gängen siegreich. 
 

Weissenstein-Schwinget - 22.07.2012

Guido Thürig Kranzgewinner trotz Berner Dominanz

Am Sonntag, 22. Juli 2012 ging auf dem Hausberg der Stadt Solothurn das Nordwestschweizer Bergschwinget über die Bühne. Als Gäste nahmen dieses Jahr 15 Schwinger aus dem Kanton Bern und 15 Südwestschweizer teil. Das Fest wurde von der starken Berner Truppe dominiert. Der Oberaargauer Matthias Sempach gewann das Schwingfest souverän. Die Nordwestschweizer blieben unter den Erwartung. Zu Reden gab die Arbeit des Einteilungskampgerichts. Der Nordschweizer Mehrheit in diesem Gremium fehlte es ein wenig am Gespür dafür, den einheimischen Eidgenossen die richtigen Gegner zu zuteilen. 
Nach einem Gestellten zum Auftakt gegen den starken Berner Eidgenossen Matthias Glarner, unterlag Guido im zweiten Gang überraschend dem sehr grossgewachsenen Bern-Jurassier Jean-Philipp Kläy. Danach blieb Guido gegen zwei Westschweizer und einen Baselbieter Kranzschwinger siegreich. Für den begehrten Bergkranz benötigte er einen Sieg gegen den kräftigen Seeländer Turnerschwinger Florian Gnägi. Guido schaffte es dieses Mal den Berner auf den Rücken zu legen, wodurch er sich den Weissenstein-Kranz zum fünften Mal sichern konnte. 
Mario unterlag zu Beginn dem Berner Oberländer Simon Anderegg. Nach einem Sieg gegen Manuel Hasler, fand er kein Rezept gegen Florian Gnägi. Nach seinem zweiten Sieg, durfte Mario im fünften Gang gegen den Seeländer Hünen Christian Stucki antreten. Um noch eine Chance auf den Kranzgewinn zu haben, hätte er Chrigu besiegen müssen, was ihm in seiner Karriere noch nie gelang. Der Gang endete immerhin gestellt. Danach gelang Mario gegen den Emmentaler Jonas Michel noch Resultatkosmetik. 
Der dritte Lenzburger Sebastian Greder startete fulminant mit einem Sieg gegen den Waadtländer Kranzer Michael Matthey. Danach durfte er gegen den Topfavoriten Matthias Sempach ran. Der Berner entschied den Gang mit einem Kurz. Nach je zwei weiteren Siegen und Niederlagen beendete er den Wettkampf mit respektablen 55.25 Punkten. 
 

Fricktaler Abendschwinget in Oberzeihen - 14.07.2012

Fünf Aktivschwinger des Schwingklubs Lenzburg traten beim Fricktaler Abendschwinget an. In diesem Jahr fand der Anlass im Oberfricktaler Weiler Oberzeihen statt. Als grösste Hoffnung unseres Klubs startete der Eidgenosse Guido Thürig. Seine Hoffnungen das Siegerrind zu gewinnen zerschellten bereits in den über einen längeren Zeitraum andauernden ersten beiden Gängen. Zum Auftakt unterlag er nach ungefähr drei Sekunden Christoph Bieri. Im zweiten Gang tauchte er auch gegen den portugiesischen Brocken Tiago Vieira. Danach blieb Guido vier Mal problemlos siegreich. 
Viel besser ins Szene setzte sich der junge Nick Alpiger. Nach zwei Siegen im Anschwingen stellte er im Dritten den Teilverbandskranzer Matthias Arnold problemlos. Im vierten Gang durfte er gegen Andreas Henzer antreten. Leider verlor er diesen Gang. Nach einem Sieg gegen den Zurzibieter Routinier Silvano Meier, endete das Schwingfest für Nick mit einer Niederlage gegen Mister Kopfzug (der einheimische Thomas Stocker). 
Wie häufig kam Kevin Steinmann erst nach dem Anschwingen in Fahrt. Drei Siege zieren sein Notenblatt am Ende. Sehenswert war vor allem sein sechster Gang. Kilian Komminoth gewann im dritten und im vierten Gang gegen zwei recht gute Gegner. 
Einen unglücklichen Auftritt im Fricktal hatte Lukas Räber. Im zweiten Gang fiel ungebremst Kopf voran ins Sägemehl, so dass er danach beträchtliche Schmerzen am Rücken verspürte. Er begab sich anschliessend direkt in das nächstgelegene Krankenhaus zur Abklärung. Im Namen des Schwingklubs Lenzburg und Umgebung wünsche ich ihm eine gute Besserung. 

Nordwestschweizerisches Schwingfest in Döttingen - 05.08.2012

Kevin Steinmann erobert sich ersten Kranz - Thürig Brothers auch mit Kranz

Am 05. August fand in Döttingen das Nordwestschweizer Schwingfest statt. Kevin Steinmann vom Schwingklub Lenzburg und Umgebung war der einzige Kranzgewinner, der sich seinen ersten Kranz seiner Karriere aufsetzen liess. Nach etwas mehr als einem Monat zog er mit seinem jüngeren Bruder Yves nach, der beim Aargauer Kantonalschwingfest seine Kranzpremiere feierte. Im Gegensatz zu den anderen Kranzschwingfesten in diesem Jahr starte Kevin in Döttigen optimal. Im ersten Gang bezwang ohne Probleme den Solothurner Lukas Wittmer. Im zweiten Gang dominierte der Technische Leiter Jungschwinger den Gang gegen den Kranzschwinger Klemens Stegmüller, bis er ihn auf den Rücken legen konnte. Im dritten Gang hatte unser einziger Turnerschwinger die Ehre gegen den zurücktretenden Solothurner Eidgenossen Thomas Zindel anzutreten. Erwartungsgemäss setzte sich Zindel problemlos durch. Im vierten Gang unterlag Kevin dem Baselbieter Patrick Waldner. Im Fünften siegte er im ersten Zug gegen den Freiämter Christian Roth. Um den Kranz durfte Kevin gegen Michael Riesen vom Schwingklub Kreis Kulm antreten. Kevin gelang es nach wenigen Sekunden einen Wyberhaken anzusetzen, der mit einem grandiosem Plattwurf endete. Kevin Steinmann ist nach seinem Bruder Yves, seinem Vater Robert und seinem Onkel Pius der vierte Kranzschwinger der Familie Steinmann. 
Neben Kevin gewannen auch Mario und Guido Thürig den Kranz beim Nordwestschweizer. Mario startete mit einer Niederlage gegen den Toggenburger Eidgenossen Urban Götte. Danach gewann er der Reihe nach gegen den Solothurner Romeo Freund, gegen die Fricktaler Samuel Schmid und Thomas Stocker und gegen den Solothurner Turnerschwinger Thomas Stüdeli. Im Kampf um Rang zwei musste Mario gegen den starken Berner Florian Gnägi antreten. Der eher fade Gang endete gestellt, was Mario dank vier Maximalnoten locker zum Kranzgewinn reichte. 
Guido Thürig gewann im ersten Gang gegen den Waadtländer Samuel Dind. Im zweiten Gang unterlag er dem Innerschweizer Gast Torsten Betschart. Mit Siegen gegen Markus Schneider (BL) und Urs Hauri (SO) holte Guido wieder auf. Im fünften Gang unterlag der dem starken Berner Eidgenossen Simon Anderegg. Mit einer Zehn gegen Lukas Kramer konnte sich Guido gerade noch den letzten Kranz sichern. 
Als vierter Lenzburger Aktivschwinger konnte Sebastian Greder um den Kranzgewinn schwingen. Er unterlag aber im entscheidenden Gang dem Fricktaler David Schmid. Zuvor holte er Maximalnoten gegen den Kranzschwinger Johann Scherrer und die Nichtkranzer Stefan Probst und Florian Schaub. Gegen die beiden Spitzenschwinger Thomas Zindel und Florian Gnägi landete er auf dem Rücken, wobei er vor allem gegen den Solothurner sehr zähen Widerstand leistete. 
Auch die jungen Lenzburger Aktivschwinger konnten sich positiv in Szene setzen. Dominik Meier besiegte drei Gegner, wobei er zum ersten Mal einen Kranzschwinger bezwingen konnte. Auf die gleiche Punktzahl wie Dominik kam Nick Alpiger. Auf seinem Notenblatt stehen drei gewonnene und drei verlorene Gänge plus ein gewonnener Zusatzgang. Der Villmerger Lukas Räber blieb zum Auftakt zweimal siegreich. Danach musste er sich vier Mal in Folge das Sägemehl vom Rücken abputzen lassen. 
Nicht auf Touren kam Neukranzer Yves Steinmann. Mit drei Niederlagen und einem Sieg verpasste er sogar den Ausstich. Sein schlechtes Abschneiden überrascht nicht, wenn man weiss, dass sich der Technische Leiter unseres Klubs momentan in der Rekrutenschule befindet. Infolgedessen hatte seit einem Monat kein einziges Mal trainiert. 

Fricktaler Jungschwingertag Oberzeihen 

Einige Stunden vor den Aktiven begannen die Jungschwinger mit dem Schwingen im Oberfricktal. Bei den Ältesten waren Lars Aerni aus Ammerswil und Marco Senn aus Niederlenz gleich gut. Beide erreichten eine ausgeglichene Bilanz von drei Siegen und drei Niederlagen. Colin Graber gewann zwei seiner Kämpfe. Bei den Jungschwingern mit den Jahrgängen 2001 und 2002 wurde Lukas Meyer von den Gästen des Schwingklubs Thun gebremst. Alle drei Kämpfe, die er nicht für sich entscheiden konnte, absolvierte er gegen Berner Oberländer. Noah Portmann aus Villmergen durfte zwei Mal das Sägemehl vom Rücken des Gegners abwischen. Bei den Jüngsten hatte Sirin Marchegger aus Villmergen den besseren Tag als Nico Schärer aus Möriken. Sirin hatte am Ende zwei Plus-Zeichen auf dem Notenblatt, während Nico diesmal gegen einen Gegner das bessere Ende für sich hatte. 

Basellandschaftliches Kantonalschwingfest in Augst - 01.07.2012

Guido Thürig wird Zweiter

Am ersten Juli fand in der römischen Arena von Augusta Raurica das Basellandschaftliche Kantonalschwingfest statt. Leider war das Wetter nicht besonders gut, weshalb nur 500 Zuschauer gezählt wurden. Da Mario Thürig am Innerschweizerischen war, wurde die Lenzburger Delegation vom Eidgenossen Guido Thürig angeführt. Er startete mit einem Sieg gegen den Sieger des Solothurner Kantonalschwingfestes Remo Stalder. Im zweiten Gang bezwang er den Eidgenossen Christian Dick aus dem Berner Seeland, der Gästeschwinger in Augst mitschwang. Im dritten Gang konnte er den Solothurner Turnerschwinger Thomas Stüdeli nicht bezwingen. Den Baselbieter Kranzer Markus Schneider bezwang er problemlos. Im fünften Gang gegen Cedric Huber, setzte sich Guido zwar durch, für die Teilnahme am Schlussgang hätte er eine Maximalnote benötigt. Im sechsten Gang gelang ihm das Kunststück den Defensivkünstler Andreas Henzer auf den Rücken zu legen. Am Ende fehlten Guido ein Viertelpunkt für den ersten Rang. 
Yves Steinmann bewährte sich bei seinem ersten Auftritt als Kranzschwinger. Im ersten Gang stellte er den schwingenden Judoka Patrick Mele. Im Zweiten unterlag er Thomas Stüdeli. Danach bezwang der Neukranzer die Nichtkranzer Simon Meyer und Andreas Fritz. Im fünften Gang beförderte Yves Joel Bernardi auf den Rücken, gegen den er am Aargauer noch stellte. Um den Kranz musste Yves gegen den gleichaltrigen Baselbieter Roger Erb antreten. Die grosse Baselbieter Hoffnung setzte sich gegen den Technischen Leiter des Schwingklubs Lenzburg durch. 
Kevin Steinmann hatte auch in Augst Mühe am Morgen in Fahrt zu kommen. Ohne das er gegen einen Kranzer Schwingen musste, verlor er am Morgen einen Gang, einmal stellte er und den dritten Gang gegen den Solothurner Adrian Schmutz konnte er gewinnen. Am Nachmittag erreichte er noch einmal gegen die gleichen Ergebnisse. Lukas Räber und Gian Alpiger schnitten im erwarteten Rahmen ab. Beide konnten von ihren sechs Kämpfen deren zwei für sich entscheiden. Etwas Pech hatte Killian Komminoth er schied nach vier Gängen aus, weil ihm für den Aussstich ein Viertelpunkt fehlte, obwohl er nur zwei Mal verlor. 

Innerschweizerisches Schwingfest Sarnen OW - 01.07.2012

Am ersten Juli fand in der Hauptstadt des Halbkantons Obwalden das Innerschweizer Schwing- und Älplerfest statt. Als Vertreter der Nordwestschweiz nahm Mario Thürig teil. Er wollte sich für das vergangene Jahr in Küssnacht revanchieren, als er den Kranzgewinn verpasste. Im ersten Gang stellte er gegen Adrian Laimbacher. Im zweiten Gang blieb er gegen den aufstrebenden Entlebucher Erich Fankhauser siegreich. Im dritten Gang fand er kein Rezept gegen den Nidwaldner Marcel Mathis. In den nächsten beiden Kämpfen gewann er mit Maximalnote gegen den Schwyzer Pirmin Ulrich und den Nidwaldner Martin Zimmermann. Für den Kranzgewinn reichte ein Unentschieden, das er gegen den zähen Eidgenossen Edi Kündig erreichte. Mit diesem Kranzgewinn besitzt Mario von anderen vier Teilverbandsfesten jeden Kranz bereits zwei Mal. 

53. Buebeschwinget Sigriswil BE - 24.06.2012

Zweige für Schärer Nico, Järmann Florian und Meyer Lukas 

Seit mehreren Jahren dürfen die Nachwuchsschwinger des Schwingklubs Lenzburg und Umgebung am vom Schwingklub Thun organisierten Buebeschwinget in Sigriswil als Gästeschwinger teilnehmen. In diesem Jahr stellten sich elf Lenzburger Nachwuchsschwinger dem Vergleich mit demjenigen aus dem Kanton Bern. Drei von ihnen erkämpften sich den begehrten Zweig. 
Bei den Ältesten mit Jahrgang 1997 nahmen drei Lenzburger teil. Überraschend klassierte sich von diesen Marco Senn aus Niederlenz am besten. Marco nahm in Sigriswil an seinem ersten Schwingfest in diesem Jahr teil. Immerhin konnte er gleich die Hälfte seiner Kämpfe für sich entscheiden. Christian Siegrist und Lars Aerni mussten einsehen, dass die Konkurrenz im Bernbiet viel stärker ist als in der Nordwestschweiz. Robert Steger war der einzige Lenzburger Starter bei den Nachwuchsschwinger mit Jahrgang 1998. 
Knapp verpasste Mathias Pfulg aus Staufen den Zweig bei denjenigen Jungschwingern, die im ersten Jahr des neuen Jahrtausends das Licht der Welt erblickten. In der Kategorie 2001 nahmen zwei Jungschwinger vom Schwingklub Lenzburg teil. Lukas Meyer aus Dottikon setzte seine Erfolgsserie mit einem weiteren Zweiggewinn fort. Für den noch unerfahrenen Noah Portmann verlief der Wettkampf im Oberland weniger erfolgreich. Der einzige Lenzburger 2002-er Florian Järmann erkämpfte sich gerade noch den Zweig. 
Bei der Kategorie der jüngsten Nachwuchsschwinger traten mit Samuel Meyer, Max Rüetschi und Nico Schärer drei Lenzburger an. Von diesem Trio schwang in Sigriswil der Möriker Nico Schärer am erfolgreichsten. Er gewann den zweiten Zweig seiner noch jungen Karriere. 

Aargauer Kantonalschwingfest in Aristau - 24.06.2012

Erster Kranz für Yves Steinmann

Das Aargauer Kantonalschwingfest war in diesem Jahr wieder einmal im Freiamt. Austragungsort war Aristau, wo sich auch das Trainingslokal des Schwingklubs Freiamt befindet. Das Team des Schwingklubs Lenzburg wurde vor dem Fest dezimiert. Titelverteidiger Mario Thürig verzichtete wegen einer Sommergrippe auf den Start. Nachwuchshoffnung Jonas Graber fiel wegen einer Verletzung am Schlüsselbein aus. 
Yves Steinmann aus Villmergen, der Technische Leiter des Schwingklubs Lenzburg und Umgebung reihte sich an diesem Fest zum ersten Mal unter die Kranzgewinner ein. Im Verlaufe des Festes war lange Zeit nicht damit zu rechnen, dass Yves in Aristau seinen ersten Kranz gewinnt. Im ersten Gang musste er gegen den Baselbieter Turnerschwinger Joel Bernardi stellen. Im zweiten bezwang er Andreas Grossmann platt. Gegen den Baselbieter Kranzer Patrick Waldner fand er an diesem Tag kein Rezept zum Gewinnen. Im vierten Gang bezwang er den Routinier Silvano Meier. Nach einer Niederlage gegen den Solothurner Johann Scherrer schien Yves den Kranz bereits verpasst zu haben. Doch dank einer Maximanlnote gegen den Baselbieter Reto Schmid und einigen Überraschungen im sechsten Gang, reichten dieses Mal 56.00 Punkte zum Kranzgewinn. 
Guido Thürig gewann im ersten Gang nach hartem Kampf gegen den Schwyzer Gast Mike Müllestein. Im zweiten bremste ihn ein Unentschieden gegen den Antischwinger Michael Henzer. Im dritten und im vierten Gang bezwang er den Zuger Gast Pascale Nietlispach und den Baselbieter Matthias Graber. Um eine Chance auf den Schlussgang zu erhalten, hätte Guido den Solothurner Eidgenossen Bruno Gisler bezwingen sollen. Wieder einmal zog er gegen diesen Gegner den Kürzeren. Zum Abschluss sicherte sich Guido souverän seinen 66 Kranz gegen den Solothurner Urs Hauri. 
Drittbester Lenzburger im Freiamt war Dominik Meier, der dank einer günstigen Einteilung drei seiner sechs Gegner bezwingen konnte. Kevin Steinmann absolvierte gleich drei seiner sechs Partien über die volle Gangdauer. Sebastian Greder war zu wenig gut in Form, um um den Kranzgewinn schwingen zu können. Ansprechende Leistungen zweigten die beiden sechszehnjährigen Lukas Räber und Nick Alpiger, die beide den Platz zwei Mal als Sieger verlassen konnten. Kilian Komminoth erwischte nicht den besten Tag, da er etwas übermüdet war, weil er am Tag zuvor noch als Trauzeuge im Einsatz stand. 

Nordwestschweizer Nachwuchsschwingertag in Grellingen - 16.06.2012

Nick Alpiger triumphiert bei den Ältesten

Am Samstag 16. Juni fand der Nachwuchsschwingertag des Nordwestschweizer Teilverbandes in Grellingen im Laufental statt. Sehr erfolgreich beteiligten sich die Nachwuchsschwinger des Schwingklubs Lenzburg und Umgebung am Kräftemessen der jungen Schwinger aus den Kantonen Basel-Land, Basel-Stadt, Solothurn und Aargau. 
Nick Alpiger gewann diesen prestigeträchtigen Wettkampf bei den Ältesten, den Nachwuchsschwingern mit den Jahrgängen 1995 und 1996. Im Schlussgang besiegte er den Freiämter Reto Leuthard aus dem Freiamt. Trotz einer Niederlage im dritten Gang, konnte er sich für den Schlussgang qualifizieren, weil sich die übrigen Favoriten in direkten Duellen gegenseitig die Punkte wegnahmen. Einen tollen Wettkampf zeigte auch Jonas Graber, der im fünften den Mitfavoriten für den Tagessieg Tobias Widmer bezwingen konnte. Nach einer Niederlage im sechsten Gang reihte er sich gerade noch unter die Zweiggewinner ein. Lukas Räber musste für einmal ohne Auszeichnung nach Villmergen zurückkehren, da er im sechsten Gang verlor. 
In der Kategorie der Jungschwinger mit den Jahrgängen 1997 und 1998 hatten Lars Aerni und Chrsistian Siegrist im sechsten Gang noch die Möglichkeit, mit einem Sieg den Zweig zu holen. Beide waren zuvor drei Mal siegreich und verloren zwei Mal gegen die beiden Topfavoriten aus dem Freiamt, die sich im Schlussgang gegenüberstanden. Während Christian Siegrist seinen Gegner aus dem Solothurnischen bezwingen konnte, verlor Lars leider seinen sechsten Gang und blieb ohne Auszeichnung. Colin Graber und Robert Steger gewannen zwei ihrer sechs Gänge. Vor allem Robert Steger zeigte einen guten Wettkampf. 
Mathias Pfulg aus Staufen erschwang sich in der 99/00-Kategorie seine zweite Auszeichnung in diesem Jahr. Er profitierte davon, dass ihm bei seinen drei gewonnen Kämpfen immer ein Plattwurf gelang. Einen Platz auf dem Podium als Dritter erkämpfte sich Lukas Meyer in der 01/02-Kategorie. Er verliess das Sägemehl fünf Mal als Sieger. Er musste sich nur vom Tagessieger den Rücken abputzen lassen. Mit Noah Portmann aus Villmergen stellt der Schwingklub Lenzburg in dieser Kategorie noch einen zweiten Zweiggewinner. Für Florian Järmann gab es dieses Mal einen Platz im Mittelfeld. 
Bei den Jüngsten blieben die Lenzburger dieses Mal ohne Zweig, obwohl unsere drei Teilnehmer Samuel Meyer, Sirin Marchegger und Nico Schärer gute Leistungen zeigten. Alle drei verliessen den Schwingplatz drei Mal als Gewinner. Der Schwingklub Lenzburg ist stolz auf seine Jungschwinger. Von vierzehn zum Wettkampf antretenden Nachwuchsschwingern, nahmen bei der Rangverkündigung sechs einen Zweig entgegen. 

Schwing- und Aelplerfest auf dem Stoos - 10.06.2012

Erfolgreicher Ausflug in die Innerschweiz

Unsere beiden besten Schwinger Mario und Guido Thürig durften am 10. Juni am Stoos-Schwinet teilnehmen. An diesem Wettkampf nahmen 24 Eidgenössische Kranzschwinger teil. In dieser Saison ohne Eidgenössischen Anlass nahm an diesem Wettkampf vielleicht das stärkste Teilnehmerfeld der Saison teil. Da an diesem Wettkampf mit 90 Teilnehmern nur 16 oder weniger Kränze verteilt werden, war im Vornherein klar, dass die Hälfte der teilnehmenden Eidgenössischen Kranzschwinger ohne Eichenlaub die Rückreise antreten würde. 
Guido Thürig unterlag im ersten Gang dem Schwyzer Torsten Betschart. Danach bezwang er den Nidwaldner Jakob Niederberger und den Luzerner Josef Portmann. Im vierten Gang durfte Guido gegen den Bündner Eidgenossen Edi Philipp antreten. Gegen diesen Gegner verlor er schon mehrmals, so zum Beispiel am Eidgenössischen in Aarau oder auf der Schwägalp im Jahr 2009. Diesmal gelang es Guido endlich, diesen Gegner auf den Rücken zu legen. Mit drei Siegen war er nach vier Gängen an der absoluten Spitze dran. Im fünften blieb er gegen den Schwingerkönig von 2001 Nöldi Forrer ohne Chance. Zum Abschluss bezwang Guido den Sieger des Luzerner Kantonalschwingfestes vor einer Woche Philipp Gloggner, wodurch er zum zweiten Mal den Stoos als Kranzgewinner verlassen konnte. 
Mario begann sein Pensum mit einem Unentschieden gegen den Obwaldner Stefan Gasser. Danach bodigte er den kräftigen Schwyzer Guido Gwerder und den Luzerner Eidgenossen Thomas Arnold. Im vierten Gang bewies der Unspunnen-Sieger Daniel Bösch, dass er stärker als Mario ist. Im fünften fand er kein Rezept gegen die starke Defensive des Urner Eidgenossen Andi Imhof. Um sich zum Schluss doch noch den Kranz zu erkämpfen, benötigte er eine Maximalnote im Duell gegen den aufstrebenden Thurgauer Mario Schneider. Im Mario-Duell bewerkstelligte der Aargauer die nötige Maximalnote, wodurch er gerade noch den Letzten Kranz ergatterte. Im Namen des Schwingklubs Lenzburg gratuliere ich Guido und Mario Thürig zu ihrer tollen Leistung beim diesjährigen Stoos-Schwinget. 

Aargauer Kantonaler Nachwuchsschwingertag in Untersiggenthal - 10.06.2012

Acht Lenzburger Zweiggewinne

Am Sonntag 10. Juni fand in der Ostaargauer Gemeinde Untersiggenthal der Aargauer Kantonale Nachwuchsschwingertag statt. Vierzehn Nachwuchsschwinger des Schwingklubs Lenzburg und Umgebung nahmen in den verschiedenen Alterskategorien am Wettkampf teil. Bei den Ältesten qualifizierte sich Nick Alpiger für den Schlussgang, in dem er dem Fricktaler Samuel Schmid unterlag. Nach einem gestellten ersten Gang, gewann er die nächsten vier Gänge souverän. Leider verletzte sich sein Gegner im zweiten Gang so sehr, dass er ins Krankenhaus transportiert werden musste. Glücklicherweise erwies sich die Verletzung als nicht all zu schwer. Jonas Graber, Dominik Meier und Lukas Räber reichten drei Siege in sechs Gängen für den Zweiggewinn. In der Kategorie der Jungschwinger mit den Jahrgängen 1997 und 1998 erkämpfte sich Lars Aerni als einziger Lenzburger die Auszeichnung. Christian Siegrist verpasste nach einem gestellten sechsten Gang den Zweig um einen ärgerliche Viertelpunkt. Colin Graber, Mark Zimmermann und Robert Steger klassierten sich auf den hintern Rängen. 
Mathias Pfulg aus Staufen tut sich in diesem Jahr schwer, weil er in seiner Kategorie dem jüngeren Jahrgang angehört. Auch in Untersiggenthal hatte er keine Chance für einen Zweiggewinn. Er wird sicher nächstes Jahr wieder bessere Ergebnisse herausschwingen. Bei der Kategorie der Nachwuchsschwinger mit den Jahrgängen 2001 und 2002 holten beide Lenzburger den Zweig. Lukas Meyer kämpfte bis zum sechsten Gang um einen den vordersten Plätze auf der Rangliste. Florian Järmann reichten drei gewonnene Gänge für den Zweigewinn. Bei den Jüngsten schlug sich Nico Schärer sehr gut. Den entscheidenden Gang um den Zweig verlor er leider. Samuel Meyer verlor die ersten beiden Gänge. Danach blieb er vier Mal in Serie siegreich. Dadurch erhielt auch er bei der Siegerehrung einen Zweig. 

26. Niklaus-Thut-Schwinget - 03.06.2012

Mario Thürig nach gestelltem Schlussgang Zweiter

Am Sonntag, dem 3. Juni, fand in Zofingen der diesjährige Niklaus-Thut-Schwinget statt. Sieben Lenzburger Aktivschwinger darunter der dreifache Eidgenössische Kranzschwinger Mario Thürig, der noch einmal seine Form testen wollte, nahmen am Wettkampf teil. Als einziger Eidgenosse im Teilnehmerfeld war Mario Thürig der grosse Favorit. Im ersten Gang konnte er den kräftigen Sennenschwinger Patrick Räbmatter nicht bezwingen. Mit vier Siegen in Serie qualifizierte er sich aber trotzdem für den Schlussgang. Leider war sein Schlussganggegner der allseits bekannte Baselbieter Turnerschwinger Andreas Henzer, der in der nationalen Schwingerszene dafür bekannt ist, dass er sich nicht gerne das Sägemehl vom Rücken abputzen lässt. Da der gestellte Schlussgang mit einer Minimalnote bewertet wurde, klassierte sich der Möriker auf dem zweiten Rang. Erster wurde der Kulmer Routinier Beni Gloor, der an den Kranzfesten immer hart eingeteilt wird. 
Die anderen Lenzburger konnten sich teilweise unter den 67 Aktivschwingern beachtlich in Szene setzen. Zweitbester Lenzburger war der erst sechzehnjährige Nick Alpiger aus Staufen. Ihm gelang es sogar einen Kranzschwinger zu bezwingen und einen zu stellen. Auch die Gebrüder Steinmann und der junge Lukas Räber - alle drei übrigens aus Villmergen - konnten drei ihrer sechs Gänge für sich entscheiden. Besonders Kevin Steinmann wurde von der Einteilung nicht geschont. Kilian Komminoth war zweimal siegreich. Dominik Meier aus Othmarsingen hatte für einmal nicht den besten Tag. 

Nachwuchsschwingertag Zofingen AG - 02.06.2012

Am Samstag fand in Zofingen ein Nachwuchsschwinget statt. Für den Lenzburger Nachwuchs war es an diesem Wettkampf schwierig, Spitzenplätze herauszukämpfen, da starke Gäste aus dem Entlebuch mitmachten. Bei den Ältesten war Lars Aerni aus Ammerswil der beste. Auch Christian Siegrist war nicht schlecht. Colin Graber blieb drei Mal siegreich. Auch Robert Steger und Marc Zimmermann vertraten in dieser Kategorie den Schwingklub Lenzburg. In der 2001 und 2002-Kategorie war Lukas Meyer einziger Lenzburger Nachwuchsschwinger. Mit 56.50 Punkten durfte er mit seiner Leistung zufrieden sein. Bei den Jüngsten waren Max Rüetschi und Nico Schärer am Start. Mit drei Siegen war Nico bester Jungschwinger mit Jahrgang 2004. 

 

 

Baldegg-Schwinget - 28.05.2012

An seinem traditionellem Termin, dem Pfingsmontag, fand oberhalb der Ostaargauer Metropole Baden, das Baldegg-Schwinget statt. Am Wettkampf nahmen 49 Aargauer Schwinger darunter nur 8 Kranzschwinger teil. Leider konnten unsere Schwinger die Chance auf einen Spitzenplatz nicht nutzen. Yves Steinmann wäre, wenn er den letzten Gang gegen den Kranzer Thomas Fischer gewonnen hätte, Zweiter geworden. Auch Kevin Steinmann, Nick Alpiger, Jonas Graber und Gian Alpiger kämpften alle im sechsten Gang noch um Plätze im Vorderfeld der Rangliste. Denn alle hatten nach fünf Gängen schon drei Gänge für sich entscheiden können. Leider verloren alle ihre sechsten Gänge. Dominik Meier schloss das Schwingfest mit drei Siegen ebenfalls im Mittelfeld ab. Einen tollen Start in den Wettkampf hatte Lukas Räber. Er startete mit zwei Siegen, im zweiten Gang sogar gegen einen Kranzschwinger. Leider verlor er danach noch vier Mal. 

 

 


Jungschwinger beim Baldegg-Schwinget - 28.05.2012

Bei den Ältesten traten drei Lenzburger an. Erwartungsgemäss war der Ammerswiler Lars Aerni der stärkste. Er wurde hinter drei Jungschwingern des Schwingklubs Freiamt vierter. Colin Graber und Robert Steger sind in dieser Kategorie nicht in der Lage, um an der Spitze mitzuschwingen. Mathias Pfulg hatte in der Kategorie der Jungschwinger mit den Jahrgängen 1999 & 2000 einen guten Tag. Immerhin konnte den Platz drei Mal als Sieger verlassen. Auch Florian Järmann aus Remetschwil klassierte sich in seiner Kategorie im Mittelfeld. Bei den Jüngsten trat Nico Schärer aus Möriken an. Auch er klassierte sich mit drei gewonnen Gängen im Mittelfeld. 

 

 

 

 


Solothurner Kantonalschwingfest, in Solothurn - 20.05.2012

Erneut zwei Kränze für Guido und Mario Thürig

Am 20. Mai fand in der Kantonshauptstadt das diesjährige Solothurner Kantonale Schwingfest statt. Die grosse Attraktion war die Teilnahme des Schwingerkönigs von 2010 Kilian Wenger. Die Gebrüder Thürig liessen beide am Abend bei der Siegerehrung von den Ehrendamen einen weiteren Kranz auf den Kopf setzen. Festsieger wurde Remo Stalder, der sicherlich nicht der stärkste Schwinger an diesem Anlass war. 
Mario muss zum Auftakt gegen Michael Gschwind ran. Leider fehlte an diesem Tag die nötige Dynamik, um den kräftigen Baselbieter auf den Rücken zu spedieren. Problemlos setzte er sich im Zweiten gegen Christoph Sutter durch. Im dritten Gang durfte Mario gegen den Schwingerkönig schwingen. Nach einem ausgeglichenen Gang, bei dem auch der Möriker seine Chancen hatte, verliessen die beiden das Sägemehl ohne Entscheidung. Dank drei Maximalnoten gegen Urs Hauri, Patrick Waldner und den Neukranzer Christian von Arx wurde er am Ende noch dritter und durfte einen Lebendpreis entgegennehmen. 
Guido bezwang im ersten Gang Thomas Stüdeli und im zweiten den Berner Gast David Isler. Im Dritten musste er gegen den Solothurner Eidgenossen Thomas Zindel stellen. Guido Thürig dominierte im ersten Teil des Kampfes seinen Gegner klar und hatte am Boden die Möglichkeit zur Entscheidung, die er durch überhastetes Agieren vergab. Im zweiten Teil des Ganges machten sich bei Guido konditionelle Mängel bemerkbar, die ein Solothurner Kampfrichter ausnützte, um Guido einen Viertelpunkt wegen Verzögerung des Ganges abzuziehen. Im vierten Gang manövrierte Guido Mathias Graber problemlos auf den Rücken. Im Fünften fand er kein Rezept, um den Sportskameraden Andi Henzer wieder einmal auf den Rücken zu spedieren. Den notwendigen vierten Sieg bewerkstelligte der im luzernischen wohnhafte Lenzburger gegen Remo Übersax, der früher einmal ein Oberaargauer war, problemlos. 
Einen guten Tag hatte Yves Steinmann. Da es aber das Solothurnische war, reichte es noch nicht für den ersten Kranzgewinn. In den ersten beiden Gängen blieb er gegen Beat Regenass und Stefan Probst siegreich. Im dritten Gang bezwang er den routinierten Solothurner Kranzschwinger Christoph Sutter. Da er als einziger von den 126 Teilmehmern vor der Mittagspause drei Mal gewann, führte er die Rangliste an. Im vierten Gang unterlag er Andreas Henzer. Im Fünften blieb er gegen den Eidgenossen Beat Wampfler chancenlos. Zum Abschluss gab es gegen den Berner Oberländer Kranzschwinger Daniel Isler ein Unentschieden, obwohl der Nichkranzer den Kranzer dominierte. Als positives Fazit darf man feststellen, dass Yves parat ist für seinen ersten Kranzgewinn. 
Sebastian Greder blieb, obwohl er nur zwei Mal gewinnen konnte, ungeschlagen. Beinahe hätte er seinen Rekord vom Weissenstein-Schwinget 2007 egalisiert, als er es auf fünf Gestellte brachte. Kevin Steinmann konnte dieses Mal nur zwei Gänge gewinnen. Ärgerlich war vor allem seine Niederlage im zweiten Gang gegen einen leichtgewichtigen Nichtkranzer. 
Dominik Meier und Kilian Komminoth dürfen mit ihrem Abschneiden zufrieden sein. Der Othmarsinger sicherte sich die Qualifikation für den Aussstich mit seinem zweiten Sieg im dritten Gang. Nach zwei Niederlagen gab es zum Abschluss noch ein Unentschieden. Kilian Komminoth aus Mellingen qualifizierte sich gleich bei seinem ersten Kranzschwingfest für den Ausstich. Er nützte die Chancen, die ihm geboten wurden, konsequent aus. Lukas Räber aus Villmergen verpasste als einziger von den acht Lenzburger Schwinger den Ausstich. Das war für ihn nicht so tragisch, gewann er doch am Vortag bereits den vierten Zweig an einem Nachwuchsschwinget in diesem Jahr. 

Baselstädtischer Jungschwingertag Riehen - 19.05.2012

Kategoriensieg für Nick Alpiger

Wie in jedem Jahr fand der Baselstädtische Jungschwingertag zwei Tage nach Auffahrt und dem Baselstädtischen Schwingertag statt. Für Nick Alpiger hat sich die Reise nach Riehen besonders gelohnt. Er konnte den Wettkampf der Nachwuchsschwinger mit den Jahrgängen 1995 und 1996 für sich entscheiden. Im Schlussgang bezwang er überraschend den Fricktaler Samuel Schmid. Schon im vergangenen Jahr gewann er den Baselstädtischen. Mit Jonas Graber und Lukas Räber konnten sich in dieser Kategorie zwei weitere Lenzburger unter die Zweiggewinner einreihen. Dominik Meier, der in diesem Jahr zum ersten Mal an einem Nachwuchswettkampf teilnahm, verpasste die Auszeichnung nur um einen Viertelpunkt. In der 97-er und 98-er-Kategorie gab es dieses Mal keine Auszeichnung. Lars Aerni verpasste den Zweig um einen Viertelpunkt und Christian Siegrist wurde durch Rückenschmerzen gehandicapt. Die beiden 98-er Colin Graber und Robert Steger konnten immerhin zwei ihrer sechs Kämpfe für sich entscheiden. Von den jüngeren Lenzburger Teilnehmern erkämpfte sich Lukas Meyer aus Dottikon den Zweig. Mathias Pfulg aus Staufen, Florian Järmann aus Remetschwil und Noah Portmann aus Villmergen klassierten sich in ihren Kategorien im Mittelfeld. Bei den Jüngsten verpasste Samuel Meyer als dritter Lenzburger Nachwuchsschwinger an diesem Tag den Zweig um einen Viertelpunkt. Nico Schärer und Sirin Marchegger gewannen je einen ihrer Gänge, einen stellten sie, und vier Mal verliessen beide den Platz als Verlierer.